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	<title>Selbstbau-Blog</title>
	<link>http://www.selbstbau-blog.de</link>
	<description>Verrückte Anleitungen zum Nachbauen.</description>
	<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:55:09 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Verruuml;ckte Anleitungen zum Nachbauen.</itunes:summary>
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		<title>Rohr- und Kanalkamera Selbstbau (Ei-Cam)</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 18:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Saathoff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Videotechnik]]></category>

		<category><![CDATA[Kanalkamera]]></category>

		<category><![CDATA[Rohrkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von Euch haben sicherlich schon einmal ein verstopftes Abflussrohr zu Hause gehabt. Meistens hilft zur Beseitigung der Verstopfung ein Wasserschlauch mit einem speziellen Düsenaufsatz, ein Hochdruckreiniger oder auch eine Rohrreinigungsspirale. Was ist aber, wenn sich diese Verstopfung nicht durch Einsatz der vorgenannten Mittel beseitigen lässt? Meistens wird dann erstmal zur Ursachenfindung eine Kamera eingesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam_logo01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam_logo01.thumbnail.jpg" alt="Ei-Cam Logo" style="padding-right: 5px; float: left; padding-top: 10px" /></a>Viele von Euch haben sicherlich schon einmal ein verstopftes Abflussrohr zu Hause gehabt. Meistens hilft zur Beseitigung der Verstopfung ein Wasserschlauch mit einem speziellen Düsenaufsatz, ein Hochdruckreiniger oder auch eine Rohrreinigungsspirale. Was ist aber, wenn sich diese Verstopfung nicht durch Einsatz der vorgenannten Mittel beseitigen lässt? Meistens wird dann erstmal zur Ursachenfindung eine Kamera eingesetzt um den Ort und den Grund der Verstopfung ausfindig zu machen. Dies wird dann meistes von Fachfirmen durchgeführt, die eine Menge Geld für diesen Einsatz verlangen. Um den Monteureinsatz zu sparen, kann man sich alternativ natürlich selbst so eine Kamera zulegen, doch bei Preisen von mehreren Tausend Euro fällt auch diese Variante weg.</p>
<p>Irgendwann stand auch ich vor diesem Problem. Der Küchenabfluss war dicht. Ein mehrmaliges Spülen mit dem Hochdruckreiniger brachte nichts, sämtliches Wasser kam wieder zurück. Ich habe mich also nach den weiteren Möglichkeiten erkundigt und kam zu dem Schluss - eine Kamera muss her! Das Ergebnis meiner Anstrengungen seht ihr hier.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/mini-kamera01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/mini-kamera01.thumbnail.jpg" alt="Pollin Mini-Kamera" style="padding-right: 5px; float: left; padding-top: 10px" /></a>Nach längerer Internetsuche fand ich schliesslich eine mögliche Kameravariante bei meinem bevorzugten Lieferant für Elektronikbauteile, dem Spezialversand <a href="http://www.pollin.de" target="_blank" title="Pollin">Pollin</a>. Diese <a href="http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&amp;a=Nzg5OTE0OTk=&amp;w=ODk2OTE5&amp;ts=0" target="_blank" title="Mini-Kamera">LCD-Kamera</a> liefert ein Farbbild mit einer Auflösung von 537&#215;597 Pixel und hat die Abmessungen (LxBxH) 26&#215;21x31 mm. Ideal also fürRohre mit der Grösse DN 50 und grösser. Als Anschlüsse sind Video, Audio und 12V Spannungsversorgung aus dem schwarzen Gehäuse herausgeführt.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei01.thumbnail.jpg" alt="Überraschungsei" style="padding-left: 5px; float: right; padding-top: 5px" /></a>Nun gab es zwei Probleme zu lösen. Wie bekomme ich die Kamera wasserdicht (ich wusste ja nicht was mich erwartet) und wie kann ich Licht ins Dunkle bringen. Für das erste Problem fiel mein Blick auf den Tisch vor mir. Ihr habt richtig gesehen, ein Überraschungs-Ei! Also schnell aufgegessen und das Innere kam zum Vorschein. Ein gelbes Ei, welches mir für mein Vorhaben geeignet schien.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/bohrung01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/bohrung01.thumbnail.jpg" alt="Bohrung" style="padding-right: 5px; float: left; padding-top: 10px" /></a>In den Deckel bohrte ich also ein Loch mit einem Schälbohrer, damit das Objektiv passgenau heraus guckt. Für das Problem Beleuchtung gibt es eine relativ einfache Lösung: 3 <a href="http://www.pollin.de/shop/tabelle.php?ts=0&amp;pg=OA==&amp;a=NzA3OTA5OTk=&amp;w=Nzk4OTk4" target="_blank" title="Hichleistungs-LED's">Hochleistungs-LED&#8217;s</a>, rund um das Objektiv sollten die nötige Helligkeit bringen. Beim Bohren muss darauf geachtet werden, dass das Kunststoff nicht splittert!</p>
<p>Nach dem Bohren habe ich alles für den Einbau der Kamera vorbereitet. Um Steckverbindungen ausserhalb des Gehäuses zu vermeiden, habe ich die ursprünglichen Kabel vorsichtig von der Platine entfernt und ein spezielles <a href="http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&amp;a=MDI4OTE0OTk=&amp;w=NDk2OTE5&amp;ts=0" target="_blank" title="Kamera-Anschlusskabel">Verlängerungskabel</a> angelötet. Hierbei musste ich sorgfältig arbeiten, da die SMD-Bauteile der Kamera leicht mit einem zu heissen Lötkolben zerstört werden können. Die Leitungen müssen natürlich erst durch die untere Hälfte des Überraschungseis geführt werden! Auch die Adern für die Beleuchtung habe ich mit den spannungsführenden Adern des Verlängerungskabels verbunden. Für diesen Zweck habe ich 3 LED&#8217;s (jeweils 3,5V) mit einem zusätzlichen Widerstand von 100 Ohm in Reihe geschaltet. Nachdem ich das Modulgehäuse wieder mit den 2 Schrauben verschlossen hatte, war ein Test an der Reihe - das Ergebnis sah dann so aus:</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/kamera-beleuchtung01.jpg" title="kamera-beleuchtung01.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/kamera-beleuchtung02.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/kamera-beleuchtung02.thumbnail.jpg" alt="Kamera-Beleuchtung" /></a>            <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/kamera-beleuchtung01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/kamera-beleuchtung01.thumbnail.jpg" alt="Kamera-Beleuchtung" /></a></p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam01.thumbnail.jpg" alt="Ei-Cam" style="padding-left: 5px; float: right; padding-top: 10px" /></a>Nach dem Funktionstest habe ich das Ganze in das Überraschungsei eingepasst und die obere Hälfte mit Polyurethan Gießharz vergossen. Hierbei habe ich darauf geachtet, das alle Öffnungen gut verschlossen werden. Das Objektiv habe ich herausgedreht, damit das Gewinde nicht verklebt.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam02.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam02.thumbnail.jpg" alt="Ei-Cam" style="padding-right: 5px; float: left; padding-top: 10px" /></a>Um die Ei-Cam später in das Rohr schieben zu können, habe ich in den unteren Teil ein 10 Meter langes <a href="http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&amp;a=Njc3OTk0OTk=" target="_blank" title="Fiberglas Einziehband">Fiberglas Einziehband</a> mit eingegossen, welches am Ende eine flexible Feder hat. Somit kommt die Kamera um jeden Bogen, ohne zu verkanten. Der braune Stopfen verschliesst das Loch, durch dem das Harz eingefüllt wurde.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam03.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/ei-cam03.thumbnail.jpg" alt="Ei-Cam" style="padding-left: 5px; float: right; padding-top: 10px" /></a>Hier sieht man die fertige Ei-Cam vor ihrem ersten Einsatz. Das Objektiv habe ich noch mit selbstverschweissendem Isolierband abgedichtet. So kann jetzt an keiner Stelle mehr Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen und die Elektronik beschädigen. Damit sich das Anschlusskabel nicht im Rohr verdrillt, empfiehlt es sich, das Kabel alle 25 cm mit Isolierband an dem Einziehband zu fixieren. Die Spannungsversorgung wird von einem <a href="http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&amp;a=NDc4OTQ2OTk=" target="_blank" title="Stabilisiertes Netzteil">stabilisierten Netzteil</a> zur Verfügung gestellt. An dem Netzteil habe ich noch einen neuen <a href="http://www.pollin.de/shop/tabelle.php?ts=0&amp;pg=NQ==&amp;a=NDI3OTA5OTk=" target="_blank" title="Hohlstecker">Hohlstecker</a> (5,5/2,1) angelötet, passend zum Verlängerungskabel.</p>
<p><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrstutzen01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrstutzen01.thumbnail.jpg" alt="Rohrstutzen" style="padding-right: 5px; float: left; padding-top: 10px" /></a>Und dann kam endlich der interessante Teil. Wie macht sich die Kamera auf dem Weg zu der Verstopfung? Die Fotos und Videos dazu, habe ich mit einem sogenannten USB Video-Grabber, der mit einem Notebook verbunden war, auf Festplatte aufgenommen. Den Ausgangspunkt der Reise stellt ein DN 50 Anschlussrohr für ein Spülbecken dar.</p>
<p align="center"><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz01.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz02.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz02.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz03.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz03.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a></p>
<p align="center"><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz04.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz04.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz05.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz05.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz06.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrnetz06.thumbnail.jpg" alt="Rohrnetz" /></a></p>
<p>Nach etwa 8 Metern versperrt ein riesiger Klumpen aus Fett- und Speiseresten den Weg. Die Verstopfung ist gefunden! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, daß die nachfolgenden Bilder unter Wasser aufgenommen worden sind!</p>
<p align="center"><a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung01.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung01.thumbnail.jpg" alt="Rohrverstopfung" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung02.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung02.thumbnail.jpg" alt="Rohrverstopfung" /></a> <a href="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung03.jpg" target="_blank"><img src="http://www.selbstbau-blog.de/wp-content/rohrverstopfung03.thumbnail.jpg" alt="Rohrverstopfung" /></a></p>
<p></p>
<p>Die Behebung der Verstopfung war dann schliesslich kein Problem mehr. Anhand der Einziehband-/Kabellänge wusste man genau, wo die Verstopfung zu finden ist. Diese lag etwa 50 cm außerhalb des Hauses. Also an der vermuteten Stelle aufgegraben und mit einem Schälbohrer ein kleines Loch in das Rohr gebohrt. Die festen Stücke konnte man dann einfach mit einem Schraubendreher und einem PE-Rohr durchstossen! Nach dem Abdichten des Rohres lief das Wasser wieder ungehindert ab&#8230;</p>
<p>Materialliste (Preise vom 23.02.08)<br />
</p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-1"  cellspacing="1">
	<thead>
	<tr>
		<th class="sortable" style="width:30px" align="left">Menge</th>
		<th class="sortable" style="width:200px" align="left">Artikelbezeichnung</th>
		<th class="sortable" style="width:100px" align="left">Lieferant</th>
		<th class="sortable" style="width:100px" align="left">Bestellnummer</th>
		<th class="sortable" style="width:50px" align="right">Einzelpreis</th>
	</tr>
	</thead>
	<tr>
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Mini-Kamera</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">580 012</td>
		<td style="width:50px" align="right">19,95 €</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Einziehband 10m</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">500 223</td>
		<td style="width:50px" align="right">4,50 €</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Steckernetzteil 12V</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">350 125</td>
		<td style="width:50px" align="right">4,50 €</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Verlängerungskabel</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">580 179</td>
		<td style="width:50px" align="right">5,95 €</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:30px" align="left">3</td>
		<td style="width:200px" align="left">Hochleistungs-LED</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">120 229</td>
		<td style="width:50px" align="right">0,45 €</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Hohlstecker</td>
		<td style="width:100px" align="left">Pollin</td>
		<td style="width:100px" align="left">450 209</td>
		<td style="width:50px" align="right">0,20 €</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Widerstand 100 Ohm</td>
		<td style="width:100px" align="left">Reichelt</td>
		<td style="width:100px" align="left">1/4W 100</td>
		<td style="width:50px" align="right">0,10 €</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Polyurethan Gießharz</td>
		<td style="width:100px" align="left">Reichelt</td>
		<td style="width:100px" align="left">HARZ PU500</td>
		<td style="width:50px" align="right">14,95 €</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:30px" align="left">1</td>
		<td style="width:200px" align="left">Überraschungs-Ei</td>
		<td style="width:100px" align="left">Supermarkt</td>
		<td style="width:100px" align="left">an der Kasse</td>
		<td style="width:50px" align="right">0,50 €</td>
	</tr>
</table><p>
</p>
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		<itunes:summary>Viele von Euch haben sicherlich schon einmal ein verstopftes Abflussrohr zu Hause gehabt. Meistens hilft zur Beseitigung der Verstopfung ein Wasserschlauch mit einem speziellen Duuml;senaufsatz, ein Hochdruckreiniger oder auch eine Rohrreinigungsspirale. Was ist aber, wenn sich diese Verstopfung nicht durch Einsatz der vorgenannten Mittel beseitigen lauml;sst? Meistens wird dann erstmal zur Ursachenfindung eine Kamera eingesetzt um den Ort und den Grund der Verstopfung ausfindig zu machen. Dies wird dann meistes von Fachfirmen durchgefuuml;hrt, die eine Menge Geld fuuml;r diesen Einsatz verlangen. Um den Monteureinsatz zu sparen, kann man sich alternativ natuuml;rlich selbst so eine Kamera zulegen, doch bei Preisen von mehreren Tausend Euro fauml;llt auch diese Variante weg.

Irgendwann stand auch ich vor diesem Problem. Der Kuuml;chenabfluss war dicht. Ein mehrmaliges Spuuml;len mit dem Hochdruckreiniger brachte nichts, sauml;mtliches Wasser kam wieder zuruuml;ck. Ich habe mich also nach den weiteren Mouml;glichkeiten erkundigt und kam zu dem Schluss - eine Kamera muss her! Das Ergebnis meiner Anstrengungen seht ihr hier.

Nach lauml;ngerer Internetsuche fand ich schliesslich eine mouml;gliche Kameravariante bei meinem bevorzugten Lieferant fuuml;r Elektronikbauteile, dem Spezialversand Pollin. Diese LCD-Kamera liefert ein Farbbild mit einer Auflouml;sung von 537x597 Pixel und hat die Abmessungen (LxBxH) 26x21x31 mm. Ideal also fuuml;rRohre mit der Grouml;sse DN 50 und grouml;sser. Als Anschluuml;sse sind Video, Audio und 12V Spannungsversorgung aus dem schwarzen Gehauml;use herausgefuuml;hrt.

Nun gab es zwei Probleme zu louml;sen. Wie bekomme ich die Kamera wasserdicht (ich wusste ja nicht was mich erwartet) und wie kann ich Licht ins Dunkle bringen. Fuuml;r das erste Problem fiel mein Blick auf den Tisch vor mir. Ihr habt richtig gesehen, ein Uuml;berraschungs-Ei! Also schnell aufgegessen und das Innere kam zum Vorschein. Ein gelbes Ei, welches mir fuuml;r mein Vorhaben geeignet schien.

In den Deckel bohrte ich also ein Loch mit einem Schauml;lbohrer, damit das Objektiv passgenau heraus guckt. Fuuml;r das Problem Beleuchtung gibt es eine relativ einfache Louml;sung: 3 Hochleistungs-LED's, rund um das Objektiv sollten die nouml;tige Helligkeit bringen. Beim Bohren muss darauf geachtet werden, dass das Kunststoff nicht splittert!

Nach dem Bohren habe ich alles fuuml;r den Einbau der Kamera vorbereitet. Um Steckverbindungen ausserhalb des Gehauml;uses zu vermeiden, habe ich die urspruuml;nglichen Kabel vorsichtig von der Platine entfernt und ein spezielles Verlauml;ngerungskabel angelouml;tet. Hierbei musste ich sorgfauml;ltig arbeiten, da die SMD-Bauteile der Kamera leicht mit einem zu heissen Louml;tkolben zerstouml;rt werden kouml;nnen. Die Leitungen muuml;ssen natuuml;rlich erst durch die untere Hauml;lfte des Uuml;berraschungseis gefuuml;hrt werden! Auch die Adern fuuml;r die Beleuchtung habe ich mit den spannungsfuuml;hrenden Adern des Verlauml;ngerungskabels verbunden. Fuuml;r diesen Zweck habe ich 3 LED's (jeweils 3,5V) mit einem zusauml;tzlichen Widerstand von 100 Ohm in Reihe geschaltet. Nachdem ich das Modulgehauml;use wieder mit den 2 Schrauben verschlossen hatte, war ein Test an der Reihe - das Ergebnis sah dann so aus:


            
Nach dem Funktionstest habe ich das Ganze in das Uuml;berraschungsei eingepasst und die obere Hauml;lfte mit Polyurethan Gieszlig;harz vergossen. Hierbei habe ich darauf geachtet, das alle Ouml;ffnungen gut verschlossen werden. Das Objektiv habe ich herausgedreht, damit das Gewinde nicht verklebt.

Um die Ei-Cam spauml;ter in das Rohr schieben zu kouml;nnen, habe ich in den unteren Teil ein 10 Meter langes Fiberglas Einziehband mit eingegossen, welches am Ende eine flexible Feder hat. Somit kommt die Kamera um jeden Bogen, ohne zu verkanten. Der braune Stopfen verschliesst das Loch, durch dem das Harz eingefuuml;llt wurde.

Hier sieht man die fertige Ei-Cam vo...</itunes:summary>
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